Schindler Friede

Bebauung Fischerstrasse 12-13a, Projekt für eine Baugruppe in Berlin-Lichtenberg, 2004

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Perspektive

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Quartier

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Strasse

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TypS

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TypL

Die Idee: Das eigene Haus mit eigenem Garten in der Stadt zu einem günstigen Preis.

Die Grundstücke an der Fischerstrasse sind 5 Fussminuten entfernt vom S-Bahnhof Nöldnerplatz im Quartier Weitlingstrasse, gegenüber dem Schulkomplex Lichtenberg von Max Taut aus dem Jahre 1932. Spree, Friedrichshain, Treptow und Kreuzberg befinden sich in unmittelbarer Nachbarschaft.

Die Fischertrasse befindet sich am Rand eines intakten Kiezes, ist aber selber in einem desolaten Zustand. Eine Reihe von Grundstücken stehen zum Verkauf und bieten die Möglichkeit, hier eine städtische Wohn- und Lebenskultur neu zu begründen. Eine kritische Masse von 4-6 Familien, die sich hier jeweils ihr eigenes Haus bauen, können als Katalysator wirken und die ganze Strasse zu einer attraktiven Adresse machen.

Die drei Grundstücke können jeweils geteilt werden, sodass maximal 6 Parzellen mit einer Breite von ca. 5,80 Meter entstehen. Diese werden mit individuellen aber verwandten Häusern bebaut. Gemeinsames Merkmal der Häuser ist der grosse Vorgarten mit Laube, eine verwandte architektonische Sprache was Materialisierung, Öffnungsbildung und Dachform betrifft sowie die durchlässige Ausbildung der Rückseite zur öffentlichen Parkanlage.

Im Innern können und sollen die Häuser auf die Bedürfnisse der einzelnen Bauherren zugeschnitten sein. Hier ist ein weites Spektrum unterschiedlicher Raumprogramme denkbar, vom einfachen Einfamilienhaus mit einer Wohnfläche von ca. 140 m2 bis zum Stadthaus mit Einliegerwohnung, integrierter Garage und Büro, Praxis oder Atelier mit einer Nutzfläche von bis zu 300 m2.